Donnerstag, 13. Dezember 2012

Veganer Biowein! Delinat

Was viele oder die meisten Menschen nicht wissen, ist die Tatsache, dass zum Beispiel bei Fruchtsäften Gelatine zur Klärung und Filterung verwendet wird. Somit sind dann auch Fruchtsäfte unvegan. Dieses trifft auch auf Wein /  Biowein zu.

D.h., wenn man also auch Wein in veganer Qualität genießen will, muss man explizit danach Ausschau halten.

Und hier möchte ich Euch Delinat vorstellen.

Geschichte

Schmetterlinge sollen wieder durch die Reben fliegen – das war 1980 die Vision von Karl Schefer beim Anblick der kahlgespritzten Rebberge. Er gründete Delinat und förderte fortan ausschliesslich die Verbreitung von Wein aus kontrolliert biologischem Anbau. Heute bietet Delinat 250 Weine aus den besten Lagen Europas an und setzt sich mit einem eigenen Forschungsinstitut für eine hohe Biodiversität am Rebberg sowie klimaneutrale Weinproduktion ein .....weiterlesen


Vegane Weine

Grundsätzlich basiert die Weinerzeugung auf der Vergärung von Trauben. Insofern ist Wein ein pflanzliches, also vegetarisches und veganes Produkt. In der Weinerzeugung sind allerdings Hilfsmittel zugelassen, die wie Hühnereiweiss, Milchprodukte oder Gelatine von Tieren stammen können. Diese natürlichen Mittel helfen, den Wein zu klären und zu schönen (von Trübstoffen befreien, geschmeidig machen, stabilisieren).
Keine Gelatine in Delinat-Weinen



Liste mit veganen Weinen (14 Seiten)

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Wer sich die Historie von Delinat ansieht und sich mal etwas eingelesen hat, der wird schnell feststellen, dass hier sehr viel für Umwelt und Tiere getan wird. 
Durch die Begrünung der Rebberge und der Verzicht auf Pestizide, Fungizide etc. wird die Umwelt geschont und den Tieren ein intakter Lebensraum geboten.
Dazu noch das große Angebot an veganen Weinen, stellt für mich eine tolle Möglichkeit dar einen tollen Weingenuss mit einer Unterstützung für die Umwelt zu verbinden. 
Es ist ja sehr oft die Rede davon, dass man dieses oder jenes Produkt nicht kaufen soll, sondern lieber das Produkt x oder y... doch alles wird im selben Supermarkt gekauft. Also unterstützt man ja trotzdem die "bösen" Unternehmen. 
Allein aus diesem Grund ist es für mich eine bessere Alternative direkt beim Erzeuger zu kaufen. Dies ist aber wie immer nur meine eigene private Meinung.

Probieren, Testen, Degustieren

Hier möchte ich mal etwas aus Erfahrung berichten.
Früher (ich bin in Duisburg aufgewachsen) bin ich jahrelang fast jedes Wochenende nach Holland zum Surfen gefahren. Dort gab es Grolsch,.. ein tolles Bier. Da ich aber im Grunde ein König-Pils-Genießer war, habe ich (ich hatte damals ein Wohnmobil) mir auch mal dann und wann einen Kasten KÖPI mit nach Holland genommen. Was ich aber feststellen musste war, dass das KÖPI in Holland garnicht geschmeckt hat. 
Wenn ich umgekehrt einen Kasten Grolsch mal mit nach Hause zum Grillen mitgenommen hatte, dann hatte das Grolsch bei uns ebenfalls nicht geschmeckt.
Das gleiche Phänomen war dann bei Weinproben vor Ort in Winzergebieten.
Dort vor Ort war alles supertoll, doch zu Hause war die Enttäuschung dann doch eher groß.
Daher habe ich mir folgendes angewöhnt. Ich habe mir bei einem Winzer meines Vertrauens einfach 12 oder 18 Flaschen bestellt und habe dann zu Hause eine Weinprobe durchgeführt. Denn es ist ja wichtig, dass mir der Wein bei mir, in meiner Umgebung schmeckt. Erst dann habe ich mir von meinen Lieblingssorten mehrere Flaschen bestellt.

Wein des Monats

Es wird deswegen auch eine neue Rubrik bei mir geben. Nämlich die Rubrik Wein des Monats. Es ist ohnehin total schwierig einen Wein zu empfehlen, weil die Geschmäcker ja total unterschiedlich sind. Aber wenn ich im Monat ca. 6 Flaschen Wein durchprobiert haben sollte (wie bei den Kochgerichten probiere ich auch sehr gerne bei Weinen immer mal was Neues aus) werde ich meinen persönlichen Favoriten benennen. 






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